Sozial- und Jugendhilfe

Dauerbrenner Sozialarbeit im Home-Office

Sozial- und Jugendhilfe

Dauerbrenner Sozialarbeit im Home-Office

Nach unserem ersten NRW-landesweiten Austausch zum Thema „Home-Office in der Jugendhilfe“ im März hat sich die Corona-Lage zwar etwas entspannt, aber „über den Berg“ sind wir noch lange nicht. Die Pandemie und ihre Auswirkungen werden uns noch eine geraume Zeit beschäftigen, und eine dieser DAUERHAFTEN Auswirkungen wird darin bestehen, dass wir uns auf tendenzielle Auflösung traditioneller Büro-Arbeitsplätze werden einstellen müssen.

Home-Office, mobiles Arbeiten etc. gab es schon vorher punktuell, aber ihr Umfang wurde durch die Pandemie schlagartig ausgeweitet.

Damit ist auch klar, dass sich hier für ver.di ein ebenso dauerhaftes neues Betätigungsfeld auftut:

  • Arbeitsschutz,
  • Arbeitszeiterfassung,
  • technische Ausstattung etc. sind nur einige der Stichworte.

Oder: Wie werden sich Teamstrukturen entwickeln und wie werden sich diese Veränderungen auf die Qualität unserer Arbeit (für die Bürgerinnen und Bürger) auswirken? Professionelle soziale Dienstleistungsberufe sind hier besonders herausgefordert.

Für uns als Gewerkschaft schließlich stellen sich ganz dringliche Fragen:

  • Wie erreichen wir künftig unsere Kolleginnen und Kollegen?
  • Wie können wir künftig innerbetrieblich mitwirken und mitbestimmen?

Unser zweiter NRW-landesweiter Austausch am 17. Juni mit Silke Völz vom IAT Gelsenkirchen hat diese und ähnliche Fragen gesammelt und Einigkeit darüber erzielt, dass wir nach den Sommerferien eine Offline- UND Online-Umfrage starten wollen. Wir wollen best-practice-Beispiele und Impulse für unsere gewerkschaftliche Arbeit in NRW sammeln.